SICHERmitWUFF©

Mittlerweile hat sich das WUFF-Projekt hervorragend etabliert und ist an vielen Grundschulen bereits ein fester Bestandteil im Unterricht. Ergänzend stellen das WUFF-Buch und die Schulungsunterlagen das Grundwissen über Hundeverhalten Kindern, Erwachsenen, Lehrkräften und Pädagogen zur Verfügung. Seit 2022 bildet Beate Tomulla auch Multiplikatoren aus, die das Projekt noch weiter tragen.


Alle SICHERmitWUFF© -Teammitglieder sind umfassend vom WUFF-Projekt ausbildet und dürfen Schulungen nach dem Konzept des WUFF-Projekts unter dem Namen “SICHERmitWUFF”® in Eigenverantwortung durchführen.


Das SICHERmitWUFF-Team bietet verschiedenste Schulungen an:
mit oder ohne Hund, im Kindergarten, in der Schule, für Kinder, Jugendliche, Erwachsene / als WUFF-AG, Ferienprogramm, Schulung, Abendveranstaltung  / drinnen, draußen / einzeln, Kleingruppe, Klassen / usw..



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GRUNDGEDANKE UND NOTWENDIGKEIT

Begegnungen zwischen Mensch und Hund gehören zu unserem Alltag.


Diese Begegnungen können erwünscht und gewollt, aber genauso auch unerwünscht und gefürchtet sein.


 

Auch wenn die meisten Hunde gut mit Menschen und umgekehrt die meisten Menschen gut mit Hunden auskommen – jeder Hund kann beißen, wenn es die Situation aus seiner Sicht heraus erfordert! Ein Hundebiss ist unangenehm bis gefährlich, hat neben Verletzungen oft auch psychische Folgen und ist auf jeden Fall auf allen Seiten mit viel Aufregung und Ärger verbunden.


Unfallprävention ist wichtig!


HUND UND HUNDEHALTER

Selbstverständlich sollte jeder Hundehalter dafür Sorge tragen, dass kein Mensch durch seinen Hund zu Schaden kommt. Eine gute Sozialisierung, Erziehung und Grundgehorsam des Hundes, Umsicht, Respekt und Rücksichtnahme des Hundehalters und ggf. Maßnahmen wie Leine, Maulkorb und gesicherte Haltung können viele unschöne Vorfälle verhindern. Doch viele handeln aus gut gemeinter Unwissenheit falsch. Aussagen wie: "Der will nur spielen." "Der tut nix!" "Alle Hunde sind kinderlieb." hat wohl schon jeder einmal gehört. Leider stimmen diese nicht (immer).

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AUSLÖSER UND MISSVERSTÄNDNISSE

Der tatsächliche Auslöser für die meisten Unfälle im Zusammenhang mit Hunden ist der beteiligte Mensch selbst! Hunde sind anders als Menschen und sehen die Welt aus ihren Augen. Leicht kommt es daher zu Missverständnissen und der Hund reagiert auf das (unwissentliche und ahnungslose! Fehl-) Verhalten des Menschen in seiner eigenen Art. Er rennt hinterher, bellt, springt hoch und beisst vielleicht.


GRUNDWISSEN UND SELBSTWIRKSAMKEIT

Mit einem Grundwissen über Hunde und ihr Verhalten kann jeder einzelne selbst Begegnungen mit Hunden entspannt und sicher gestalten, indem er kritische Situationen von vornherein erkennt und vermeidet bzw. diese, wenn sie bereits entstanden sind, auflöst. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit eines tatsächlichen Unfalls deutlich! Gleichzeitig wird mit dem Grundwissen über Hunde die Angst vor Hunden abgebaut. Das oft als unberechenbar empfundene Verhalten von Hunden wird plötzlich verständlich und sogar beeinflussbar.

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ZIEL

Im Alltag begegnen uns Hunde täglich – mit einem Grundwissen über Hunde werden diese Begegnungen entspannt und sicher.


Flächendeckende Unfallprävention Hund, zum Beispiel über Schulen, gibt es in Deutschland leider noch nicht. Die öffentliche Unfallprävention Hund findet in erster Linie über den Hund und den Hundehalter statt (Leinenpflicht, Maulkorbzwang, Kampfhundeverordnung, Hundeführerschein…).

 

Der Grundgedanke scheint zu sein: wenn der Hundehalter seinen Hund im Griff hat, passiert auch nichts…..nach dem Motto: „Ist doch der Hund, der gebissen hat! Da kann doch der Mensch nichts dafür!“.

 

Ja, der Hund hat gebissen, aber oft genug einfach als Reaktion auf falsch verstandenes Verhalten des Menschen. Ein Hund ist ein Hund und reagiert wie ein Hund.

Genau diese, vom Menschen ahnungslos und unabsichtlich ausgelösten Vorfälle sind unnötig und lassen sich wirklich leicht mit einem Grundwissen über Hunde vermeiden. Zudem kommt der beteiligte Mensch auf der „Opferrolle“ heraus und kann selbst viel für seine Sicherheit tun – denn es wird immer Hundehalter und Hunde geben, die ihren Anteil an der Unfallprävention nicht leisten (können? wollen?).